Springsteen: The Boss


Springsteen: The Boss
Springsteen: The Boss
 
Bruce Springsteen gilt zu Recht als der »amerikanischste« aller Rockstars. Bei seinen Songs sind die Geschichten, die sie erzählen, oft interessanter als die Musik. Im häufig eintretenden Idealfall verschmelzen beide Elemente zu faszinierenden Moritaten von Lust und Elend fiktiver Protagonisten, in denen sich früher oder später jeder Durchschnittsamerikaner wieder findet. Anders als Bob Dylan, von dem er sich einiges abgeschaut hat, erzählt Springsteen dabei nicht aus der Perspektive des von der Gesellschaft geächteten Outlaws, sondern versetzt sich in die Rolle des eigentlich anständigen Kumpels von nebenan, der durch die zunehmende Schlechtigkeit der Welt in Gewissenskonflikte gestürzt wird und oft genug auf die schiefe Bahn gerät beim Versuch, aufrichtig und anständig zu bleiben.
 
Im Lauf der Jahre entwickelte sich Springsteen vom rebellischen Freiheitsromantiker zum pessimistischen Chronisten der rücksichtslosen Ellenbogengesellschaft Amerikas. Der Multimillionär, der sein bescheidenes Auftreten nie abgelegt hat und auch heute noch mit Jeans und Holzfällerhemd auf der Bühne steht, wird von den Fans beiderlei Geschlechts als »Primus inter Pares« akzeptiert und kommt selbst an konservativen Stammtischen prächtig an, weil er Missstände zwar anprangert, statt radikaler Lösungen jedoch eher resignatives Fügen ins Unvermeidliche oder die Flucht in eine Traumwelt propagiert.
 
Im Gegensatz zu anderen Superstars basiert Springsteens Erfolg auf einer düster bis zornigen Grundstimmung mit beständig wiederkehrenden Motiven wie Flucht, Nacht, Einsamkeit, Tod und verschmähten Liebhabern, deren einzig verbliebener Freund ein Cadillac ist. Obwohl er sich seit Jahrzehnten auch musikalisch kaum verändert hat und entweder getragene Balladen oder aber Midtempo-Rock mit einprägsamen Riffs komponiert, wurde Springsteen zum einfühlsamsten und bedeutendsten Songpoeten der Siebziger- und Achtzigerjahre und zum Sprachrohr seiner Generation. Zu seinen Glanzzeiten hatte er in der E-Street Band kongeniale musikalische Partner, deren Anteil am phänomenalen Erfolg sich erst gänzlich offenbarte, als Springsteen sich 1989 von ihnen trennte. Der Mann, der wie kein Zweiter berühmt war für seine charismatischen Liveauftritte, holte die alten Mitstreiter 1995 reumütig zurück und beweist bei seinen leider selten gewordenen Konzerten nun wieder, dass er nicht zuletzt ein begnadeter Entertainer ist.
 
 »Ich sah die Zukunft des Rock 'n' Roll
 
Bruce Springsteen wurde am 23. September 1949 in Freehold, New Jersey, in ärmliche Verhältnisse hineingeboren. Seine jugendliche Begeisterung für Rock 'n' Roll und den Beat der Sechzigerjahre stieß auf wenig Gegenliebe bei seinem meist arbeitslosen Vater, und Springsteen sagte über diese Zeit: »Zu Hause gab es nur zwei Dinge, die störten: ich und meine Musik.« Als Gitarrist stieg er 1965 bei den Castilles ein und kam über Bands wie Earth und Steel Mill zu Dr. Zoom ' the Sonic Boom, der Gruppe, aus der bald die E-Street Band entstehen sollte.
 
Als Bob Dylan Anfang der 70er eine Schaffenspause einlegte und mit einem Labelwechsel kokettierte, suchte seine Plattenfirma vorsorglich Ersatz, und wie bei Dylan war es John Hammond, der an den spröden Songs von Springsteen Gefallen fand und dem völlig unbekannten Talent einen äußerst günstigen Vertrag mit Columbia Records vermittelte. Sein Debüt hieß 1973 »Greetings from Asbury Park, N. J.« und enthielt neben großartigen Songs eine Reihe wortlastiger Elaborate, die den Eindruck vermittelten, dass der Künstler sich noch nicht ganz im Klaren darüber war, ob er als Rocker oder als tiefgründiger Liedermacher reüssieren wollte. Obwohl die Platte ein kommerzieller Flop war, fand sie einen großen Bewunderer in Manfred Mann, der sich nach und nach die drei besten Titel herauspickte und »Blinded by the light«, »Spirits in the night« und »For you« mit seiner Earth Band zu Hits machte, die zum Lebensunterhalt des Autors weit mehr beitrugen als die Originalversionen. Ein ähnliches Schicksal war der wiederum recht unausgewogenen Nachfolge-LP »The wild, the innocent and the E-street shuffle« beschieden. »Sandy«, eine seiner besten Balladen, wurde nicht in seiner melancholischen Fassung, sondern in der kitschigen Version der Hollies zum Erfolg. Als auch das zweite Werk kaum Käufer fand, lief Springsteen Gefahr, als einer der vielen guten Singer/Songwriter ohne kommerzielles Potenzial abgestempelt zu werden. Dies änderte sich jedoch schlagartig, als der legendäre Kritiker und Musikjournalist Jon Landau nach einem Konzert im Rolling Stone schrieb: »Ich habe die Zukunft des Rock 'n' Roll gesehen, und sie hört auf den Namen Bruce Springsteen.« Obwohl dies nicht nur ein großes Wort, sondern auch eine Hypothek war, an der Springsteen jahrelang zu tragen hatte, sorgte dieser Slogan dafür, dass das nächste Album »Born to run« (1975) nun von allen Radiostationen gespielt und zum Verkaufsschlager wurde, in dessen Sog auch die nochmals aufgelegten ersten beiden LPs den Weg in die unteren Regionen der Charts fanden. Den typischen Springsteen-Sound, bei dem Saxophon, Orgel und Piano mindestens so wichtig sind wie Gitarren und Schlagzeug, entwickelte Bruce erst 1978, als die E-Street Band nach einiger Fluktuation ihre endgültige Besetzung gefunden hatte.
 
 Der Boss ist nicht zu stoppen
 
Neben Clarence Clemmons (Saxophon) und Gary Tallent (Bass), die von Anfang an dazugehörten, hatte Springsteen in Max Weinberg (Schlagzeug), Ray Bittan (Piano), Danny Federici (Orgel) und Steve Van Zandt (Gitarre) eine hochkarätige Combo an sich gebunden, die vor Spielfreude strotzte und ohne Mühe wie ein ganzes Orchester klingen konnte. Das Ergebnis erinnerte an eine moderne Version von Phil Spectors »Wall of Sound«-Produktionstechnik. Springsteen, der von seiner Band den in jeder Hinsicht zutreffenden Spitznamen »The Boss« verpasst bekommen hatte, legte in dieser Besetzung 1978 das Album »Darkness on the edge of town« vor, das mit seiner ungeschminkten Schilderung der Lebenssituation der reiferen amerikanischen Arbeiterjugend in trostlosen Vorstädten den Nerv der Zeit traf und ihn endgültig zum Helden all derer machte, die nicht auf Rosen gebettet waren. Obwohl die LP im Gegensatz zu »Born to run« die Spitzenposition der Albumcharts in Amerika knapp verfehlte, war es die erste, die wie aus einem Guss klang und vom Titelsong bis zum Hit »Prove it all night« das zukünftig typische Spektrum zwischen wuchtiger Ballade und hymnischem Hardrock definierte.
 
Noch besser gelang Springsteen nach diesem Strickmuster 1980 das Doppelalbum »The river«, auf dem sich auch bei beharrlicher Suche kein schlechter oder überflüssiger Titel finden lässt. Dass manche Kritiker die Platte als »zu kommerziell« bemäkelten, liegt vermutlich daran, dass sie Springsteens Intention verkannten. Laut eigener Aussage wollte er nie etwas anderes sein als kommerziell im positiven Sinn und sich mit einer zeitgemäßen Mischung aus Rock 'n' Roll, Rhythm and Blues, Folk und Country in den Wohnstuben seiner Landsleute einnisten. »Hungry heart« bescherte ihm, der die Promotion kurzlebiger Singles stets vernachlässigt hatte, den ersten Top-Ten-Hit in dieser Sparte. Dass er stets für Überraschungen gut ist, bewies Springsteen mitten in dieser Phase mit dem nächsten Album, »Nebraska« (1982). Nach dem für seine Verhältnisse fast euphorischen »The river« präsentierte er dem verstörten Publikum nun das düsterste Werk seiner Karriere. Thematisch knüpfte er an die Verlierergestalten von »Darkness on the edge of town« an, die sich beim Versuch, alles anders zu machen als die kleinbürgerliche Generation ihrer Eltern, immer tiefer im Schlamassel verstricken. Inzwischen jedoch saß das Pärchen, das Bonnie und Clyde nacheiferte, nicht mehr am Steuer eines Fluchtwagens, sondern in der Todeszelle. Der gespenstische Eindruck, den »Nebraska« vermittelte, wurde dadurch verstärkt, dass Springsteen die Platte solo aufnahm und sich in der Tradition von Woody Guthrie und Bob Dylan nur mit Gitarre und klagender Mundharmonika selbst begleitete. Dass diese spröde LP zu einem der meistverkauften »Folkalben« aller Zeiten wurde, lag nicht zuletzt daran, dass Springsteen mit der E-Street Band mittlerweile triumphale Welttourneen absolvierte, bei denen er sich durch bis zu 5-stündige Auftritte einen legendären Ruf als Live-Act erspielte und gewaltige Freiluftarenen füllte wie neben ihm nur noch Queen und die Rolling Stones.
 
Seit dem letzten Album mit der E-Street Band waren vier Jahre verstrichen, als Springsteen 1984 aus rund hundert, meist bühnenerprobten neuen Kompositionen »Born in the U.S.A.« zusammenstellte und damit das Album produzierte, mit dem er zur unangefochtenen Nummer eins im Rock-Pantheon der mittleren 80er wurde. Die Platte erreichte die Spitzenposition der LP-Charts auf allen wichtigen Märkten der Welt, und sieben der zwölf Titel wurden erfolgreich als Singles ausgekoppelt. Die eigentlich kritischen Botschaften von Stücken wie »Glory days«, »Dancing in the dark« oder »Born in the U.S.A.« wurden hier in derart mitreißenden Rock verpackt, dass sie von vielen Fans missverstanden wurden als patriotisch-optimistische Hymnen auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Als daraufhin ausgerechnet Ronald Reagan versuchte, ihn vor seinen Wahlkampfkarren zu spannen, und behauptete, Amerikas Zukunft liege in der Botschaft der Hoffnung, die Springsteens Lieder der Jugend gebe, sahen er und die E-Street Band sich dazu gezwungen klarzustellen, dass Reagan nicht ihr Präsident sei, und unterstützten den Gegenkandidaten Walter Mondale. Die Tatsache, dass einer der charismatischsten Bühnenkünstler bisher keine Konzertmitschnitte veröffentlicht hatte, führte zwangsläufig zu einer Fülle illegaler Live-Bootlegs. 1986 reagierten Columbia und Springsteen mit der opulenten 5-LP-Box »Live 75—85«. Neben furiosen Versionen seiner größten Erfolge fanden sich hier Raritäten wie »This land is your land« von Woody Guthrie und »Because the night«, eine seiner Kompositionen, die er auf Studio-LPs nie verwendet hat, nachdem sie zum größten Hit von Patti Smith geworden war.
 
 Die 90er-Jahre: Der Rebell als Familienvater
 
Die E-Street Band, in der Nils Lofgren mittlerweile den mit Soloprojekten beschäftigten Steve van Zandt abgelöst hatte, bestand eigentlich nur noch auf dem Papier, als Springsteen 1988 das seltsam leblose und beliebig klingende Album »Tunnel of love« quasi im Alleingang aufnahm. Abgesehen von Schlagzeug und Orgel bediente er im Mehrspurverfahren alle Instrumente selbst. Das Ergebnis war ein höchstens durchschnittliches Mainstream-Album ohne Glanzlichter, und Springsteen hätte daran eigentlich erkennen müssen, wie wichtig seine auf ihn eingeschworene Band auch im Studio ist. Stattdessen schickte er sie 1989 in die Wüste, um sich in Zukunft »neuen Herausforderungen zu stellen«. Dass er seit 1985 mit dem Model Julianne Phillips verheiratet war, fiel vielen erst auf, als er sich von ihr scheiden ließ und Patti Scialfa heiratete, die seit Jahren zum Background-Chor seiner Liveshows gehörte. Er ließ sich mit ihr und mittlerweile zwei Kindern in einer der geräumigen Villen von Beverly Hills nieder. Als er sich 1992 unter großem Publicity-Rummel mit zwei am selben Tag veröffentlichten Doppelalben zurückmeldete, strapazierte er die Aufnahmefähigkeit der verbliebenen Fangemeinde gewaltig. »Human touch« und »Lucky town« verkauften sich zwar prächtig, hinterließen jedoch den Eindruck, dass weniger mehr gewesen wäre. Trotz großartiger Songs wie »57 Channels and nothin» on«, »Human touch« oder »Leap of faith« bewegte sich das Konzept hart am Rande des Größenwahns; es verlangte vom Fan, nach den vier LP-Seiten fröhlicher Aufbruchstimmung von »Human touch« dem Meister bei »Lucky town« noch einmal über die gleiche Distanz zu folgen und in die intime Atmosphäre seiner Kaminzimmer-Philosophie einzutauchen. Der stolze Familienvater präsentierte sich inhaltlich nun als Beschützer von Heim und Herd und hatte das frühere Image vom rastlosen Macho, dessen Zuhause der Highway war, endgültig abgelegt. Nachdem es zwischenzeitlich recht ruhig geworden war um den zurückgezogen lebenden Künstler, feierte er 1994 mit »Streets of Philadelphia« seinen größten Erfolg als Solist. Das Titelstück aus dem Aids-Drama »Philadelphia« mit Tom Hanks in der Hauptrolle brachte ihm neben einem Grammy den Oscar für die beste Filmmusik des Jahres ein. 1995 hatte der Boss genug von der Abgeschiedenheit seines Heimstudios und rief die E-Street Band in alter Besetzung wieder ins Leben. Das Resultat war die CD »Greatest hits«, eine Zusammenstellung aus bekanntem Material und neuen Songs wie »Blood brothers«, die nicht nur die alte Magie wieder aufblitzen ließen, sondern auch inhaltlich die wieder belebte Männerfreundschaft beschworen. Obwohl die Band bei Konzerten nichts zu wünschen übrig ließ, kam sie bei Springsteens nächster CD nur sporadisch und nie in ganzer Mannschaftsstärke zum Einsatz. Das nach der Titelfigur von John Steinbecks Roman »Früchte des Zorns« benannte Werk »The ghost of Tom Joad« (1996) war wieder eine finster-melancholische Milieustudie, bei der neben Springsteens akustischer Gitarre und lagerfeuertauglichen Instrumenten wie Akkordeon, Mundharmonika und Country-Fiddle nur selten rocktypische Elemente zum Tragen kamen. Abgesehen von gelegentlichen Konzerten und überraschenden Gastauftritten bei anderen Bands hat Springsteen sich seither wieder rar gemacht. Seine Plattenfirma überbrückte die Wartezeit auf das nächste Studioalbum mit der Werkschau »Tracks« (1998), die aus vier CDs besteht und neben allen Klassikern eine Fülle von bisher unveröffentlichtem Material bietet. 1999 wurden die besten Titel daraus auf einer CD zusammengestellt und unter dem Titel »18 Tracks« für den kleineren Geldbeutel herausgebracht. Für berechtigte Verärgerung bei einigen eingefleischten Fans, die jede Note ihres Idols besitzen wollen, sorgte die Erkenntnis, dass hier noch einmal drei unveröffentlichte Songs draufgepackt wurden, die auf der ursprünglichen 4fach-CD fehlen. Welche Überraschungen der Sänger noch parat hat, wird die Zukunft zeigen.
 
 
Greetings from Asbury Park, N. J. (1973)
 
The wild, the innocent ' the E-Street shuffle (1975)
 
Born to run (1975)
 
Darkness on the edge of town (1978)
 
The river (1980)
 
Nebraska (1982)
 
Born in the U.S.A. (1984)
 
Live 1975—1985 (1985)
 
Tunnel of love (1985)
 
Human touch (1992)
 
Lucky town (1992)
 
Greatest hits (1995)
 
The ghost of Tom Joad (1996)
 
Tracks (1998)
 
18 Tracks (1999)
 
Ausgabe
 
Bruce Springsteen - in eigenen Worten, hg. v. John Duffy (Heidelberg 1999)
 
 
Dave Marsh: Born to run. Die Bruce-Springsteen-Story. Aus dem Englischen. Balve 1983.
 Julia Edenhofer: Bruce Springsteen — the Boss. Bergisch Gladbach 31990.
 
Bruce Springsteen, herausgegeben von Wolfgang Smejkal. Aus dem Amerikanischen. St. Andrä-Wördern 1996.
 Christopher Sandford: Bruce Springsteen. Die Rockstimme Amerikas. Aus dem Amerikanischen. St. Andrä-Wördern 1999.

Universal-Lexikon. 2012.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • The Boss — bezeichnet: The Boss (Six Flags St. Louis), eine Achterbahn in den USA The Boss wird auch als Spitzname gebraucht für: den Rockmusiker Bruce Springsteen den Unternehmer George Steinbrenner Diese …   Deutsch Wikipedia

  • Boss — NoTOC Boss may refer to: Persons with the surname Boss* Hugo Boss (1885–1948), fashion designer * Isaac Boss (born 1980), Irish rugby union player * Lewis Boss (1846–1912), American astronomerThings* Boss (architecture), a protruding stone, often …   Wikipedia

  • The Wild, the Innocent & the E Street Shuffle — Studio album by Bruce Springsteen Released September 11, 1973 Record …   Wikipedia

  • Boss — (englisch: Chef) bezeichnet: umgangssprachlich einen Vorgesetzten, siehe Vorgesetzter einen Bekleidungshersteller, siehe Hugo Boss einen Hersteller von elektronischen Geräten für Musiker, siehe BOSS eine Holzachterbahn, siehe The Boss (Six Flags… …   Deutsch Wikipedia

  • The Dictators — Origin New York, United States Genres Punk rock, hard rock, proto punk, garage rock Years active 1973–present Associated acts Blue Öys …   Wikipedia

  • The Dictators — Datos generales Origen Nueva York, Estados Unidos Estado …   Wikipedia Español

  • Springsteen — Bruce Springsteen Pour les articles homonymes, voir Springsteen (homonymie). Bruce Springsteen Nai …   Wikipédia en Français

  • The Rising (album) — Infobox Album Name = The Rising Type = studio Artist = Bruce Springsteen Released = July 30, 2002 Recorded = January March 2002 Genre = Rock Length = 72:59 Label = Columbia Producer = Brendan O Brien Reviews = *Allmusic Rating|4|5… …   Wikipedia

  • The Ben Stiller Show — infobox television show name = The Ben Stiller Show caption = The Ben Stiller Show logo format = Comedy runtime = 23 minutes creator = Ben Stiller Judd Apatow starring = Ben Stiller Andy Dick Janeane Garofalo Bob Odenkirk theme music composer =… …   Wikipedia

  • Springsteen, Bruce (Frederick Joseph) — born Sept. 23, 1949, Freehold, N.J., U.S. U.S. singer and songwriter. He played guitar in several bar bands on the Jersey Shore before forming the E Street Band in the early 1970s. His third album, Born to Run (1975), was a huge success and… …   Universalium